Kategorie: Persönliche Artikel

Hier werden alle Dinge, die persönlich sind thematisiert. Also durchaus auch rein private Themen.

  • Jahresrückblick 2025: Alltag zwischen Wolle, Familie und Hühnern

    Jahresrückblick 2025: Alltag zwischen Wolle, Familie und Hühnern

    Lesedauer 15 Minuten

    Mein Jahresrückblick 2025 ist für mich mehr als eine Liste von Ereignissen. Er ist ein bewusstes Innehalten. Ein Zurückschauen auf das, was im Alltag oft leise passiert: Entscheidungen, die Mut gebraucht haben. Umwege, Zweifel, kleine Siege – und Momente, die geblieben sind, obwohl sie auf keiner To-do-Liste standen.
    2025 war genau so ein Jahr. Nicht laut, nicht spektakulär im klassischen Sinn, aber tief, bewegend und voller Entwicklung.

    Wenn ich auf die letzten zwölf Monate schaue, sehe ich kein perfektes Bild. Ich sehe Wachstum mit Ecken und Kanten. Dinge, die Zeit gebraucht haben. Prozesse, die Kraft gekostet haben. Und viele kleine Schritte, die sich im Moment unscheinbar angefühlt haben und erst im Rückblick ihre Bedeutung zeigen. Es war ein Jahr zwischen Herzensprojekten und Verantwortung, zwischen Vorwärtsgehen und bewussten Pausen, zwischen Freude und Abschied. Ein Jahr, in dem sich vieles neu sortiert hat – innerlich wie äußerlich.

    Dieser Rückblick nimmt dich mit hinter die Kulissen meines Alltags: dorthin, wo nicht alles glatt läuft, wo Entscheidungen reifen durften und wo ich gelernt habe, mir selbst mehr Raum zu geben. Es geht um Kreativität und Gesundheit, um Familie, um Tiere, um Neuanfänge – und um das Dranbleiben, auch wenn Ergebnisse auf sich warten lassen. Wenn du Lust auf ehrliche Einblicke und leise Erkenntnisse hast, dann lies weiter. 💛

    Meine Themen und Highlights in 2025

    Ich habe meinen Blog gestartet

    2025 war für mich auch das Jahr, in dem ich mir endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllt habe: Ich habe meinen eigenen Blog gestartet. Schon lange hatte ich damit geliebäugelt, viel Gutes darüber gehört und immer wieder überlegt, ob ich mich wirklich traue.

    Bestärkt hat mich dabei Judith Peters – unsere gute Judith 😄 -, die auf ihrer Internetseite unfassbar viele hilfreiche und vor allem verständliche Tipps rund ums Bloggen teilt.

    Ich habe mir ganz bewusst erst einmal die Sommerferien gegönnt. Gegen Ende, als wieder ein bisschen Luft da war, bin ich dann gestartet. Das eigentliche Aufsetzen des Blogs ging überraschend schnell. Nur das ganze rechtliche Gedöns mit Cookie-Banner & Co. hat deutlich mehr Zeit gefressen als gedacht.

    Seitdem hangele ich mich von Blogbeitrag zu Blogbeitrag und kann kaum glauben, dass ich in diesem halben Jahr tatsächlich schon 10 Blogartikel veröffentlicht habe. Und ja – ich bin richtig stolz darauf. 🥹

    Die Besucherzahlen wachsen langsam, aber stetig. Genau das motiviert mich enorm. Inhaltlich dreht sich auf meinem Blog alles ums Häkeln – und ganz besonders ums Häkeln von Pullovern. Denn dieser hartnäckige Mythos, dass man keinen „gescheiten“ Pullover häkeln kann, hält sich leider immer noch.

    Dabei gibt es einfach ein paar wichtige Dinge zu beachten: die richtige Wolle, eine (ja, wirklich!) gemachte Maschenprobe und das Verständnis für typische Fallstricke. Genau dazu findest du schon jetzt jede Menge Mehrwert auf meinem Blog – und 2026 wird da definitiv noch einiges dazukommen.

    Die magische 10 ist geknackt. Und das fühlt sich richtig gut an.

    Meine Anleitungen 2025 – mit ganz viel Liebe gemacht

    2025 war für mich kein Jahr der Masse, sondern eines der Sorgfalt.
    Ich habe nur wenige neue Anleitungen veröffentlicht – aber jede einzelne ist mit viel Zeit, Geduld und echter Begeisterung entstanden.

    Anleitung zum Big Twirl Crochet Hat

    Den Anfang machte der Big Twirl Crochet Hat: eine dickere, wintertaugliche Variante einer Mütze, die viele von euch schon kannten. Dieses Mal auf Deutsch und bewusst so aufgebaut, dass sie sich auch als Einstieg ins mehrfarbige Häkeln eignet.
    Auch wenn sich die Anleitung im Verkauf nicht so entwickelt hat, wie ich es mir erhofft hatte, bin ich inhaltlich vollkommen von ihr überzeugt. Das haben auch meine Tester:innen bestätigt – und dafür bin ich sehr dankbar.

    Besonders im Kopf geblieben ist mir eine Followerin, die bisher nur Amigurumis gehäkelt hatte. Für diese Mütze hat sie sich zum ersten Mal an etwas Neues gewagt. Der erste Versuch war zu fest gehäkelt, die Maschenprobe passte nicht – also nochmal aufgeribbelt, nochmal angefangen. Am Ende hielt sie stolz ihre erste selbst gehäkelte Mütze in den Händen. Genau solche Momente sind der Grund, warum ich das hier mache💝.

    Häkelanleitung zum Lace Muschel Cardigan

    Danach durfte meine Community mitentscheiden, welches Muster als Nächstes in einen Cardigan verwandelt wird – gewonnen hat das Lace-Muschel-Muster.
    Ich habe mich bewusst für eine dünnere Wolle entschieden, und so ist ein leichter, luftiger Sommer-Cardigan entstanden: Der Lace Muschel Cardigan ist perfekt zum schnellen Überwerfen, elegant und angenehm zu tragen. Natürlich wieder flexibel anpassbar – sogar bei den Ärmeln kannst du entscheiden, ob du sie weiter oder körpernah arbeiten möchtest.

    Häkelanleitung zum Lace Muschel Bolero

    Im August folgte dann noch der Lace Muschel Bolero, begleitet von vielen engagierten Testerinnen und spürbarer Begeisterung. Besonders gerührt hat mich die Nachricht einer Kundin, die mir schrieb, dass sie den Bolero zu ihrer Hochzeit getragen hat. Da ging mir wirklich das Herz auf💝.

    Ja, es waren nicht viele Anleitungen in diesem Jahr. Meine Zeit ist begrenzt, meine Gesundheit braucht Raum, und parallel ist mein Blog gewachsen, in den ebenfalls viel Energie fließt. Genau deshalb ist mir eines besonders wichtig:
    Meine Anleitungen sollen dich nicht allein lassen. Sie enthalten Maßtabellen, führen dich Schritt für Schritt durchs Projekt und helfen dir mit Fotos und Videos an kniffligen Stellen. Ich möchte dir zeigen: Du schaffst das.
    Und wer meine Anleitungen kennt, weiß genau das zu schätzen.

    Unsere Hühner – ein Jahr voller Nähe, Sorge und Abschiede

    2025 war für unsere Hühner – und damit auch für uns – ein sehr bewegtes Jahr. Sie sind längst nicht einfach „nur Tiere“, sondern ein fester Teil unseres Alltags und unseres Familienlebens. Mit ihnen haben wir gelacht, gestaunt, gehofft – und auch Abschied nehmen müssen.

    Mutter- Henne Henriette mit ihren Küken im Sommer 2024

    Es begann mit vielen kleinen, schönen Momenten: lustige Eigenarten, vertraute Rituale, dieses leise Gefühl von Ruhe, wenn man ihnen einfach eine Weile zuschaut. Unsere Hühner gehören zu uns, und genau deshalb trifft es uns auch so, wenn etwas nicht stimmt.

    Unser Hahn Yeti

    Ende April wurde es zum ersten Mal richtig schwer. Unser Hahn Yeti, den wir selbst großgezogen hatten, musste ausziehen. Er war eines der drei Küken, die Mama Henriette im Sommer 2024 ausgebrütet hatte – und wer schon einmal Küken von Anfang an begleitet hat, weiß, wie sehr man daran hängt. Yetis Krähen wurde auf Dauer für die Nachbarschaft zu laut. Für uns war aber klar: Wenn er geht, dann nur an einen richtig guten Ort. Wir hatten großes Glück. Eine Tierarzthelferin hat sich sofort in ihn verliebt und ihm ein liebevolles Zuhause bei ihren eigenen Hühnern gegeben. Zu wissen, dass er dort gut aufgehoben ist, hat den Abschied etwas leichter gemacht – auch wenn es trotzdem wehgetan hat.

    Unser Huhn Glitzerwolke

    Noch schwerer war der Verlust unserer kleinen Glitzerwolke im [?]. Sie war immer die flinkeste, frechste und gleichzeitig kleinste Henne. Wochenlang hatte sie immer wieder Probleme, zog sich zurück und baute sichtbar ab. Und doch war sie bis zuletzt sie selbst. Selbst als es ihr schon schlecht ging, hat sie morgens noch einmal all ihre Kraft zusammengenommen, wenn der Hahn meinte, er müsse sie jagen – und ist ihm entwischt. Irgendwann ging es einfach nicht mehr. Wir haben sie geschützt und separat gesetzt. Am nächsten Morgen war sie gestorben. Dieser Verlust hat uns sehr getroffen.

    Unser Huhn Fidi Anfang 2025

    Fast zeitgleich hatten wir große Sorge um Fidi (Ende Mai), die vermutlich Legenot hatte – ausgerechnet in einer Phase, in der unser Sohn schwer krank war und bei uns einfach alles zusammenkam. Mehr als sie zu isolieren und zu hoffen, konnten wir zunächst nicht tun. Zum Glück hat sie sich langsam erholt. Trotzdem haben wir seitdem das Gefühl, dass sie nicht mehr richtig sieht und insgesamt benachteiligter ist als die anderen.

    Unsere Franzi im Sommer 2024

    Im Juli baute auch unsere alte Franzi zunehmend ab. Sie saß nur noch im Schatten, fraß kaum noch. Eines Morgens lag sie tot im Stall. Vermutlich Altersschwäche. Von unseren ursprünglich fünf alten weißen Hennen ist heute nur noch Greta übrig. Sie legt wahrscheinlich keine Eier mehr – aber das ist uns völlig egal. Sie darf einfach da sein und ihr Leben genießen.

    Unsere Frieda Anfang 2025

    Dazwischen gab es auch echte Schreckmomente, wie den Unfall von Frieda, die bewusstlos war und uns große Angst gemacht hat – sich aber zum Glück vollständig erholt hat. Und dann war da noch die Einstallungspflicht (28. Oktober bis 9. Dezember 2025), in der mein Mann mit viel Einsatz improvisiert und gebaut hat, damit unsere Hühner trotz allem möglichst viel Platz hatten. Umso größer war die Freude, als diese Zeit endlich vorbei war und sie wieder draußen rumpicken konnten – selbst bei Kälte, Mauser und minus vier Grad an Weihnachten.

    Unsere Hühner begleiten uns durch unseren Alltag. Sie bringen uns zum Lächeln, erden uns – und erinnern uns immer wieder daran, wie nah Freude, Verantwortung und Abschied beieinanderliegen. Und genau deshalb gehören sie zu unserer Familie.

    Sommerurlaube – Abenteuer & ganz viel Familienzeit

    Diesen Sommer hatten wir gleich zwei Urlaube – erst einen kurzen im Frühsommer und später dann unseren richtigen Sommerurlaub.

    Im Juni waren wir für ein paar Tage in der Nähe von Kassel, bei der Sababurg. Eigentlich wollten wir uns die Burg anschauen, aber wegen einer Baustelle war das nur eingeschränkt möglich. Der Campingplatz selbst war eher unspektakulär, aber das war schnell vergessen: Die Kinder hatten sofort Anschluss gefunden – und damit war die Stimmung gerettet.

    Ein echtes Highlight lag direkt nebenan: ein Schwimmbad mit Freibad. Genau zu der Zeit wurde es richtig heiß, und so war ein Badetag perfekt. Planschen, Abkühlung und dieses erste richtige Sommergefühl – das tat uns allen gut.

    Am 20. Juni ging es dann statt zur Sababurg in den Tierpark Sababurg. Und das war rückblickend eine richtig gute Entscheidung. Der Park ist viel größer und schöner, als wir erwartet hatten. Besonders in Erinnerung geblieben sind die Pinguine: Wir saßen direkt am Wasser und haben den Kindern zugesehen, wie sie den Tieren fasziniert beim Tauchen zuschauten. Auch Steinböcke und verschiedene Hühnerrassen haben wir entdeckt – mit eigenen Hühnern achtet man da einfach genauer drauf.
    Die Wölfe hatten sich zwar gut versteckt, aber trotzdem steht fest: Da kommen wir gern noch mal wieder.

    Tierpark Sababurg: meine Kinder beobachten die Pinguine

    Ein paar Wochen später ging es dann in unseren Sommerurlaub nach Kalletal – wieder auf einen Campingplatz. Das Wetter zeigte sich von seiner abwechslungsreichen Seite: Am ersten Tag 30 Grad, danach ein ständiges Auf und Ab. Kaum angekommen, standen die Kinder schon komplett angezogen im See. Umziehen? Überbewertet. Zusammen mit ihrem Papa ging es aufs Tretboot, und auch an kühleren Tagen waren sie immer wieder im Wasser. Sommer eben.

    Richtig schön war auch das Kinderanimationsprogramm. Meine Tochter probierte dort Schnuppertauchen aus – und war so begeistert, dass sie eine Woche später direkt noch einmal teilnahm. Außerdem bauten die Kinder gemeinsam ein Floß aus Tonnen und fuhren damit über den See. Nicht ihr größtes Highlight, aber man kann ja nicht alles lieben 😉
    Mein Sohn war vor allem bei den Spielaktionen voll dabei und ernannte sich kurzerhand selbst zum „Seilbahn-Beauftragten“, der dafür sorgte, dass alles wieder an seinen Platz kam. Er hatte sichtlich Spaß an dieser Aufgabe.

    Meine Tochter beim Schnuppertauchen

    Natürlich haben wir auch Ausflüge gemacht: Städte angeschaut, unfassbar guten Döner gegessen (wirklich der beste – wir waren zweimal dort 😅) und ein Bergwerk besichtigt. Dort haben wir ordentlich gefroren, weil wir viel zu luftig angezogen waren. Aber immerhin: Es war ein Regentag, also im Nachhinein gar nicht so schlecht geplant.

    Besonders schön war auch der Besuch der Fürstlichen Hofreitschule in Bückeburg – die einzige ihrer Art in Deutschland. Das Training live zu sehen, war für meine pferdebegeisterte Tochter ein echtes Highlight. Im Hubschraubermuseum kam dann mein Sohn voll auf seine Kosten: Technik, Details und Hubschrauber ohne Ende.

    Auch wenn das Wetter nicht immer perfekt war, waren es zwei richtig schöne Urlaube. Keine Fernreisen, kein Luxus – dafür viel gemeinsame Zeit, viele kleine Erlebnisse, Lachen, Frieren, Schwitzen und Erinnerungen, die bleiben. Genau so fühlt sich Urlaub für uns richtig an.

    Was mir 2025 gutgetan hat

    Meine Gesundheit hat mich 2025 stark begleitet. Wer mir schon länger folgt, kennt das vielleicht: Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen und jedes Jahr aufs Neue meine Allergien. Vor allem die Kombination aus Hausstaub- und Gräserallergie macht mir das Leben nicht gerade leicht. Eine Hypodesensibilisierung habe ich bereits hinter mir – leider ohne den erhofften großen Erfolg. Also habe ich mich auch dieses Jahr weiter auf den Weg gemacht und nach anderen Möglichkeiten gesucht, mir selbst etwas Gutes zu tun.

    Ein wichtiger Schritt war mehr Bewegung im Alltag. Ich habe mir eine Schrittzähleruhr gekauft und laufe seitdem an mindestens fünf Tagen pro Woche etwa 45 Minuten meine Lieblingsstrecke. Die geht ordentlich bergauf und bringt mich gut aus der Puste – und nein, ich jogge nicht 😄
    Ich laufe zügig, so wie jemand, der dringend noch einen Termin erreichen muss. Mit moderatem Puls, aber konsequent. Mein Ziel sind 7.000 Schritte pro Tag, und ich merke deutlich, wie gut mir diese Routine tut – körperlich und mental.

    Ich bei meinem morgentlichem Lauf

    Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass klassisches Hanteltraining für mich nicht das gebracht hat, was ich mir erhofft hatte. Meine Nackenschmerzen wurden dadurch nicht besser. Also habe ich umgestellt: Jetzt mache ich ein- bis zweimal pro Woche etwa 30 Minuten moderates Muskeltraining für den ganzen Körper. Ich stehe damit noch am Anfang, habe aber das Gefühl, dass diese Form besser zu mir und meinem Alltag passt.

    Ein weiteres großes Thema waren für mich Mikronährstoffe. Ich habe mich intensiver damit beschäftigt und gemerkt, dass ich nicht immer optimal versorgt bin. Meine Vitamin-D-Werte habe ich bestimmen lassen, weiß also, wo ich stand – und nehme seitdem wieder Vitamin D. Das macht für mich spürbar einen Unterschied: Ich fühle mich insgesamt stabiler.
    Zusätzlich achte ich auf Magnesium, vor allem weil ich viel in Bewegung bin und Stress sich bei mir schnell im Nacken festsetzt. Für meine Allergie habe ich außerdem ein Präparat ausprobiert, das einen Ballaststoff enthält, der auch in Äpfeln vorkommt und unterstützend wirken soll.

    Ich gehe dabei bewusst vorsichtig vor. Durch mein Studium der Lebensmitteltechnologie und meine Ausbildung als Chemielaborantin habe ich ein Grundverständnis – trotzdem bin ich keine Expertin. Ich beobachte, teste und höre auf meinen Körper.

    Neu dazugekommen ist dieses Jahr die Buteyko-Atmung. Ich setze sie nicht perfekt um, aber einige Elemente sind inzwischen fest in meinem Alltag verankert. Ja, dazu gehört auch das nächtliche Mundzukleben – klingt für viele erst mal ziemlich spooky 😅
    Ich habe aber den Eindruck, dass es mir hilft, gerade auch in Bezug auf meine Allergie. Tagsüber atme ich fast ausschließlich durch die Nase, und das klappt inzwischen überraschend gut. Die sogenannte Nase-frei-Übung mache ich regelmäßig beim Laufen – und sie hilft mir in akuten Momenten wirklich.

    Für 2026 habe ich mir vorgenommen, das Thema weiter zu vertiefen und zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren auszuprobieren. Sie wirken entzündungshemmend und könnten sich positiv auf meine Verspannungen auswirken. Ich werde beobachten, und gegebenenfalls anpassen und schaue, was mir wirklich guttut.

    Dieses Jahr gab es auch Tage, an denen ich kaum leistungsfähig war: müde, energielos, einfach nicht „funktioniert“. Umso mehr freue ich mich über Tage wie heute. Hochnebel, kaum Sonne – und trotzdem fühle ich mich fit, wach und voller Energie. Ob es das Laufen ist, das Vitamin D oder die Kombination aus allem? Ich weiß es nicht genau. Aber ich bleibe dran.

    Und vielleicht können meine Erfahrungen auch anderen helfen. Denn Allergien sowie Nacken- und Schulterschmerzen sind Themen, mit denen viele zu kämpfen haben. Ich werde das auch in Zukunft immer wieder aufgreifen – ehrlich, persönlich und ohne Heilsversprechen. So, wie es für mich passt.

    Weitere schöne und besondere Momente in 2025

    Mein Sohn bei den Hühnern im Gehege
    Vater und Sohn bestaunen die Harley von meinem Onkel

    Mein 2025-Fazit

    Worauf bin ich 2025 stolz?

    • Drei neue Anleitungen veröffentlicht – genau nach meinen eigenen Qualitätskriterien. Umfangreich, durchdacht, ohne Rätselraten. Das war viel Arbeit, aber sie hat sich richtig angefühlt💪🏻.
    • Mein Gesundheitsthema aktiv angegangen, statt es weiter vor mir herzuschieben. Mehr Bewegung, neue Routinen, neue Wege – und vor allem das Gefühl, dass es mir Schritt für Schritt besser geht.
    • Meinen Französisch-Streak auf Duolingo gehalten und sogar ausgebaut. Drangeblieben, auch an den Tagen, an denen man eigentlich keine Lust hat. Chaka! 💥
      (Jetzt fehlt nur noch: reden. Aber auch das kommt.)
      Ein Familienabo gestartet, bei dem meine Kinder jetzt fleißig Englisch lernen. Macht mich ehrlich gesagt ziemlich stolz – und fühlt sich richtig gut an
    • Geschäftlich wieder ein Stück gewachsen. Mein Umsatz ist auch dieses Jahr gestiegen. Kein „Davon lebe ich im Luxus“, aber ein klares: Es geht in die richtige Richtung.

    Was waren die besten Entscheidungen 2025?

    • Ich habe angefangen, bewusst in meine Gesundheit zu investieren – und nicht mehr alles nur ins Business zu stecken.
    • Ich habe mir ehrlich eingestanden: Mir muss es gut gehen, damit überhaupt etwas vorwärtsgehen kann. Ohne Kraft, ohne innere Stabilität bringt auch das beste Business nichts.
    • Gegen Ende des Jahres habe ich mich entschieden, mir Unterstützung im Business zu holen.
      Konkret: Ich arbeite mit zwei Coaches zusammen, die mich dabei begleiten, auf Social Media sichtbarer zu werden – damit mein kleines Unternehmen wachsen kann und nicht länger im Stillen bleibt.
    • Ich habe aufgehört, alleine herumzuwurschteln, obwohl mir klar war: Davon kann ich im Moment noch nicht leben. Stattdessen habe ich mir erlaubt, Hilfe anzunehmen und Dinge gemeinsam anzugehen.

    Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

    • Dass ich sehr lange durchhalten kann, auch dann, wenn Ergebnisse auf sich warten lassen und sich erst einmal nichts sichtbar bewegt.
    • Dass ich viele Dinge lange mit mir selbst ausmache, sie im Kopf hin- und herdrehe, bevor ich sie wirklich angehe oder nach außen bringe.
    • Dass mir Struktur und Klarheit guttun – nicht nur im Business, sondern auch für meine Gesundheit und mein inneres Gleichgewicht.
    • Dass ich mehr schaffe, wenn ich nicht nur funktioniere, sondern mir erlaube, auf mich zu achten und Pausen ernst zu nehmen.

    Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal gemacht.

    • Ich habe meinen Blog gestartet – endlich. Nicht perfekt, nicht bis ins Letzte durchdacht, sondern einfach begonnen.
    • Ich habe aufgehört, nur darum herumzuschleichen, zu planen und zu zweifeln, und habe es stattdessen wirklich gemacht.
    • Ich habe mir bewusst ein zweites Standbein neben Social Media aufgebaut, etwas Eigenes, das mir mehr Freiheit und Sicherheit gibt.
    • Ich habe mir erlaubt, mir ein weiteres Leben außerhalb von Instagram zu schaffen – mit mehr Raum, Tiefe und Unabhängigkeit.

    Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

    • Gesundheit ist keine Nebensache. Wenn der Akku leer ist, hilft es auch nichts, das Business immer weiter zu pushen.
    • Nur zu arbeiten bringt nichts, wenn ich dabei meine eigene Kraft ignoriere und ständig über meine Grenzen gehe.
    • Hilfe anzunehmen ist kein Scheitern, sondern ein Schritt nach vorne – und oft der Moment, in dem sich wirklich etwas bewegt.
    • Kleine, kontinuierliche Veränderungen wirken mehr als kurzfristige Extremaktionen, die viel versprechen, aber wenig tragen.

    Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

    • Dafür, dass ich meine Gesundheit aktiv angegangen bin und nicht länger nur darüber nachgedacht habe.
    • Für den Kurs „Abnehmen ohne Kalorien zählen“ bei Milena & Daniel, der mir gezeigt hat, dass Veränderung auch ohne Druck und Verzicht möglich ist.
    • Für 7–8 Kilo weniger – und dafür, dass sie immer noch weg sind.
      Vor allem aber für mehr Energie und ein deutlich besseres Körpergefühl.
    • Dafür, dass ich heute anders esse als früher: deutlich mehr Gemüse – und dass ich inzwischen weiß, wie gut es mir schmeckt.
    • Für unsere grundsätzlich gesunde Familie. Das ist nichts Selbstverständliches, und ich weiß das sehr zu schätzen.
    • Dafür, dass mein Sohn bei den Hausaufgaben riesige Fortschritte gemacht hat und wieder mehr Vertrauen in sich selbst gewonnen hat.
    • Dafür, dass er sein Seepferdchen geschafft hat – ein kleiner Aufnäher mit großer Bedeutung.
    • Dafür, dass meine Tochter mit Hilfe unserer lieben Nachbarin Inge ihr Bronze-Abzeichen gemacht hat.
    • Für all diese kleinen und großen Entwicklungsschritte meiner Kinder, die mich jeden Tag stolz und dankbar machen.

    Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

    • Ich habe abgenommen und bin wieder klar im Normalbereich. Vor allem aber fühle ich mich körperlich wieder stabiler.
    • Ich fühle mich deutlich besser als noch zu Jahresbeginn – mit mehr Energie und einem besseren Gefühl für meinen Körper.
    • Meine Kinder haben persönliche Erfolge erzielt und sind gewachsen, jedes auf seine eigene Weise.
    • Mein Umsatz ist gestiegen, auch wenn die aktuellen Ausgaben das noch auffangen – es bewegt sich etwas, und das zählt.

    Was waren meine größten Herausforderungen 2025?

    • Meine eigene Gesundheit wirklich stabil in den Griff zu bekommen – nicht nur kurzfristig, sondern so, dass sie mich im Alltag trägt.
    • Die Gesundheit meiner Kinder bestmöglich zu begleiten, aufmerksam zu bleiben und da zu sein, auch wenn es manchmal Kraft kostet.
    • Mein Business weiterzuführen, obwohl es finanziell noch kein Haupteinkommen ist – und trotzdem dranzubleiben.
    • Mit dem Wunsch umzugehen, dass aus meinem Herzensprojekt irgendwann ein echter Beruf wird, ohne mich selbst unter Druck zu setzen oder die Freude daran zu verlieren.

    Was lasse ich im Jahr 2025 zurück?

    • Das Gefühl, alles alleine schaffen zu müssen.
    • Dauerhaftes Funktionieren auf Kosten meiner Gesundheit.
    • Das schlechte Gewissen, wenn ich Zeit in mich investiere und nicht ausschließlich ins Business.
    • Den Gedanken, dass es „schon irgendwie gehen muss“, obwohl sich innerlich längst zeigt, dass es so nicht gut ist.

    Mein 2025 in Zahlen

    • Aktueller Stand meiner Instagram-Follower: 821 (Stand 27.12.25)
    Mein Instagram Account im Dezember 2025
    • Aktueller Stand meiner YouTube-Fans: 1810
    • Webseiten-Besucher in 2025: 3.571 (seit 01.07.25)
    • Veröffentlichte Blogartikel: 10
    • Anzahl Newsletter-Abonnenten: 25
    • Anzahl meiner Häkel- und Strickanleitungen insgesamt: 34
    • Gelaufene Kilometer: 461 km (seit Juli 2025) und 33,6 Stunden.
    • Duolingo-Score
    Meine Erfolge auf Duolingo

    Mein Ausblick auf 2026

    Was ich 2026 besser mache

    2026 soll für mich ein Jahr werden, in dem ich häkelbegeisterte Frauen noch gezielter unterstütze – und zwar über klassische Häkelanleitungen hinaus.
    Dieses Jahr habe ich immer deutlicher gesehen, wo viele Häklerinnen wirklich kämpfen:

    Pullover sitzen nicht richtig, tragen auf, haben zu viel Stoff unter den Achseln oder sehen am Ende eher aus wie ein Sack als wie ein Lieblingsstück.
    Und das hat nichts damit zu tun, dass sie „nicht gut genug häkeln“.

    Was ich 2026 anders machen will:

    • Ich möchte viel tiefer ins Thema Passform bei Häkelpullovern für Damen einsteigen.
    • Ich will nicht nur zeigen, wie man häkelt, sondern erklären, warum Dinge schiefgehen – und wie man sie von Anfang an vermeiden kann.
    • Ich möchte verständlich machen, welche Maße wirklich wichtig sind, wo man sie nimmt – und welche man sich getrost sparen kann.
    • Ich will zeigen, woher Probleme wie zu viel Stoff unter den Achseln kommen und was man ganz konkret dagegen tun kann.

    Kurz gesagt:
    Ich möchte euch noch besser dabei unterstützen, Häkelpullover zu machen, die nicht nur fertig werden –
    sondern die ihr auch wirklich gern tragt.

    Meine 7 Ziele für 2026

    Mein Motto für 2026 heißt: Häkelpullover, die wirklich passen.

    1. Weiterhin die Gesundheit meiner Familie und mir selber optimieren
    2. Meinen Instagram-Account weiter aufbauen und mindestens 2.000 Follower:innen erreichen.
    3. Drei Monate in Folge mindestens 500 € Umsatz erzielen – gern mehr.
    4. Ein klares Konzept rund um Passform bei Häkelpullovern entwickeln.
    5. Einen Bolero und einen Ärmelschal als neue Anleitung veröffentlichen.
    6. Endlich wieder eine Rundpasse-Anleitung veröffentlichen (ja, ich liebe Rundpassen einfach).
    7. Mich selbst dabei nicht verlieren: Qualität vor Quantität, auch wenn es länger dauert.

  • Warum ich das Häkeln liebe

    Warum ich das Häkeln liebe

    Lesedauer 5 Minuten

    Einführung: Warum ich häkle – und warum ich nicht mehr damit aufhören kann

    Wenn ich heute an alle meine selbstgehäkelten Pullover denke, dann wirkt es fast, als hätte es schon immer so sein sollen.
    Als wäre Häkeln einfach „mein Ding“.

    Nur… war nicht immer so.

    Meine Liebe zum Häkeln war keine dieser filmreifen „Liebe auf den ersten Blick“-Geschichten. Eher eine auf-den-zweiten-Blick-und-mit-einigen-Umwegen-Geschichte. So eine Art Liebesgeschichte, bei der man im Rückblick schmunzeln muss, weil der Anfang… nun ja … sagen wir einfach „experimentell“ war.

    Genau das möchte ich erzählen: Warum ich so verrückt nach dem Häkeln bin, wie mich dieses Handwerk durch Schwangerschaft, Babychaos und kleine Pannen begleitet hat und wie daraus irgendwann – fast heimlich – maßgeschneiderte (besser maßgehäkelt 🤣) Häkelpullover für Frauen entstanden sind.


    Wie alles begann: Zwischen Berufsverbot und Babybauch

    Als ich mit meiner Tochter schwanger war, arbeitete ich als Laborantin – bis mir wegen der Chemikalien ein Berufsverbot erteilt wurde. Chemikalien und Babybäuche passen einfach nicht zusammen.

    Plötzlich hatte ich Zeit. Viel Zeit. Eine Art unfreiwillige Pause, in der man erst nicht weiß, wohin mit sich.

    Und genau da passierte es.
    Ich griff zur Häkelnadel.

    Zum ersten Mal nicht „einfach nur mal so“ wie früher an kranken Tagen, als ich irgendwo im Internet grausige Anleitungen fand und nicht verstand, warum Stäbchen und halbe Stäbchen nicht das gleiche sind🤷🏻‍♀️.
    Sondern diesmal richtig.

    Mit Buch.
    Mit System.
    Mit ehrlichem Willen, es zu lernen.

    Und ich sog alles auf wie ein Schwamm.

    Das einzige Chaos, das mich in dieser Zeit begleitete, war das Gefühlschaos – und das Babychaos im Bauch. Aber das Häkeln? Das war mein Anker. Mein ruhiges „Ich mache jetzt etwas für mich“.


    Mein erster Pullover – und die Wahrheit über Baumwolle

    Natürlich war eines meiner ersten Projekte ein Pullover für meine Tochter.

    Ich war stolz wie ein Kind, das zum ersten Mal Fahrrad fährt.

    Nur leider… nahm ich viel zu dicke Baumwolle.

    Der Pullover wirkte steif, nicht so weich wie erhofft.
    Aber an Kleinkindern sieht irgendwie alles süß aus, also habe ich ihn gefeiert wie ein kleines Meisterwerk.

    Ein Kleinkind in einem gestreiften Pullover und blauen Hosen zeigt neugierig in einem gemütlichen Raum mit Holzboden, neben dem eine große Tasche mit Kürbis-Motiv steht.
    Das ist bisher das einzige Bild, was ich von meinem ersten Häkelpullover gefunden habe. Vielleicht finde ich noch eins in besserer Qualität ☺️

    In der zweiten Schwangerschaft häkelte ich das Pullover- Modell nochmal für meine beiden Kinder- diesmal mit dünnerer Baumwolle.
    Und da kam er: mein erster Aha-Moment.

    Zwei Kinder liegen auf einer roten Fläche. Das Baby in buntem Schlafanzug und das ältere Kind in gelben Latzhosen, beide in gestreiften Pullovern, halten sich an den Händen und schauen sich liebevoll an.
    Sind sie nicht niedlich – die Zwei?!!💕

    Die Wahl der Wolle ist wichtig. Nicht kompliziert, nicht übertrieben – einfach unverzichtbar.

    Ich begriff zum ersten Mal, dass Faserart und Dicke der Wolle nicht nur Worte in einem Buch sind, sondern entscheidend dafür, ob ein Oberteil am Ende tragbar ist.


    Zwei Cardigans, zwei Fehler – und zwei wichtige Erkenntnisse

    Während ich schwanger mit meinem Sohn war, wollte ich endlich auch mal etwas für mich häkeln.

    Fehler Nummer 1: Ich nahm super dünne Wolle.
    Fehler Nummer 2: Ich häkelte stur nach Größe M. (Weil ich im Laden ja auch M kaufe…)

    Das Ergebnis?

    Bei meiner ersten Jacke zog sich das Projekt ewig hin, was an der extrem dünnen Wolle lag. Beim Häkeln merkte ich außerdem, dass die Ärmelnaht von der Achsel bis zum Bündchen komplett zusammen genäht werden musste. Heute weiß ich, wie das auch nahtlos funktioniert.

    Am Ende des Jacken- Projektes stellte ich zudem fest, dass meine Jacke viel zu viel Stoff unter den Achseln hatte, wodurch sie beim Tragen unförmig aussieht.

    Eine Person trägt eine leuchtend rote, mehrfarbige Strickjacke mit Knopfleiste und schwarze Hosen. Die Szene spielt sich drinnen ab, mit neutralen Wänden und hellen Holzmöbeln.
    Meine erste Häkeljacke: Unperfekt, aber ich lieb sie trotzdem ☺️

    Die zweite Jacke war dagegen schon nach drei Monaten fertig. Sie entstand sogar vor der ersten, denn diesmal hatte ich die bessere, anfängerfreundlichere Wahl getroffen: dickere Wolle. Das Ergebnis war gemischt – im Brustbereich passte sie, doch über dem Bauch spannte sie, und an den Schultern saß er nicht richtig. Heute weiß ich genau, wie ich diese Probleme hätte vermeiden können.

    Ich war trotzdem stolz.
    Stolz darauf, dass ich überhaupt etwas erschaffen hatte. Und du kennst dieses Gefühl vielleicht:
    Das erste Kleidungsstück, das nicht perfekt ist, aber deins.


    Der Wendepunkt: Stricken (und was es mich über Passform lehrte)

    Irgendwann – meine Tochter war inzwischen geboren – wollte ich doch mal Stricken ausprobieren.

    Und dafür kaufte ich eine Anleitung von Christina Körber-Reith (Strickauszeit Designs).
    Sie hatte eine Maßtabelle, wie ich sie noch nie gesehen hatte.

    Ich schaute hinein und dachte:

    „Moment… meine Schulterbreite ist Größe S, meine Brust M und die Hüfte L?! Kann das sein?“

    In einem Forum fragte ich nach – und wurde an Monica Leoid (knittinginspaceships) verwiesen.
    Sie ist eine Expertin für maßgeschneiderte Strickpullover, gibt Workshops auf Festivals und beantwortete meine Frage so gelassen, dass ich lachen musste:

    „Ja. Das ist ganz normal.“

    Und da war er.
    Mein zweiter Aha-Moment:

    Ein Körper richtet sich nicht nach Größentabellen.
    Also sollte ein Pullover das auch nicht tun.

    Diese Erkenntnis hat alles verändert.


    Vom Strickwissen zum Häkelwissen – und der große „Wow“-Moment

    Später besorgte ich mir ein amerikanisches Buch über perfekt sitzende Strickpullover. Nach Wochen kam es endlich an, und ich las es von Anfang bis Ende wie einen Roman.

    Und ich wusste:
    Das will ich für meine Häkelpullover auch.

    Natürlich musste ich vieles anpassen – Häkelmaschen haben andere Höhen, andere Breiten, andere Eigenheiten.
    Aber die Grundlagen für Passform? Die gelten überall.

    Ich las mehr Bücher.
    Ich lernte über Wolle – welche Fasern atmen und welche sich für Pullover, Mützen oder Deko eignen.
    Ich experimentierte.
    Ich trennte auf. Oft. Sehr oft.

    Und dann passierte es irgendwann:

    Ich entwarf meinen ersten eigenen Pullover.

    Eine Frau mit langen braunen Haaren und einem cremefarbenen Häkelpullover steht im Freien und blickt zur Seite. Hinter ihr liegen gestapelte Holzscheite und Bäume, die eine rustikale und ruhige Atmosphäre schaffen.
    Der Étoile Sweater – mein erstes Häkeldesign für Damen 💫

    Heute: Meine Designs – und meine Liebe zum Häkeln

    Was dann folgte?

    Der Sternenpullover Étoile Sweater (bisher nur auf Englisch).
    Das Muschel-Tee.
    Die Lace- Muschel- Weste.
    Der Spiralpullover.
    Der Ärmelschal „Svenja Seelenwärmer“.
    Der Lace-Muschel-Cardigan.
    Und der Lace-Muschel-Bolero.

    Jedes Design ein Stück meiner Geschichte.
    Jeder Fehler ein Baustein.
    Jeder Pullover eine Erinnerung daran, dass ich dieses Handwerk liebe – nicht weil alles sofort geklappt hat, sondern weil es nicht sofort geklappt hat.


    Und wie geht’s weiter?

    Ich weiß noch nicht genau, wohin der Weg führt.
    Vielleicht gebe ich Workshops.
    Vielleicht begleite ich Anfängerinnen bei ihrem ersten Pullover.
    Vielleicht entsteht etwas ganz anderes.

    Aber eins weiß ich:

    Ich möchte nicht „nur Häkelanleitungen verkaufen“.
    Ich möchte Frauen helfen, Kleidung zu machen, die sie wirklich tragen.
    Mit Stolz. Mit Wow-Effekt.
    Mit einer Passform, die nicht nur schön aussieht, sondern sich nach ihnen richtet – nicht umgekehrt.

    Und wenn du mich auf diesem Weg begleiten willst, dann freue ich mich.
    Sehr sogar.

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  • Meine Ziele bis zum 31. Dezember 2025

    Meine Ziele bis zum 31. Dezember 2025

    Lesedauer 5 Minuten

    Ich schreibe hier bewusst Ziele, da eine To-Do- Liste sehr nach Arbeit klingt. Besser ist der Begriff „To- Want- Liste“: Eine solche Liste soll motivieren und eben nicht nach Arbeit klingen. Judith Peters hat in ihrem Blogartikel zum 12-Wochen-Jahr sehr schön beschrieben, wie eine To- Want- Liste uns helfen kann die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Natürlich mit dem Ziel diese letztendlich auch zu erreichen.

    Ich habe mir vorgenommen, die folgenden Ziele bis zum 31. Dezember 2025 zu verwirklichen.

    1. Ich lese bis Ende Dezember das Buteyko-Buch vollständig und arbeite mich bis zum Übungsteil vor. Danach möchte ich mit den ersten täglichen Atemübungen (ca. 5–10 Minuten) starten, um die Methode praktisch anzuwenden. Die Buteyko- Methode ist eine Atemmethode, wo man bewusst weniger zu atmet, um den CO₂-Gehalt im Blut zu regulieren und die Atemwege zu erweitern. Der Grund dafür ist, das ich mir davon erhoffe, das meine Allergieprobleme weniger werden und ich besser Luft durch die Nase bekomme. Außerdem bin ich gespannt, welche weiteren positiven Auswirkungen diese Atemtechnik auf meinen Alltag haben wird.✅ Habe ich halbwegs geschafft 💪🏻
    2. Die wichtigsten Figuren in meiner Weihnachtskrippe sind fertig gehäkelt. Ich schleiche schon eine ganz Weile um die Weihnachtskrippe von Gründl rum und dieses Jahr habe ich sie mir gegönnt💪🏼. Mein größter Ansporn ist, dass in unserem Ort jedes Jahr der Krippenweg stattfindet und unsere alte Krippe bald keinen Halt mehr hat. Der Baumstumpf wird langsam, aber sicher morsch. Schau dir das Bild dazu an: Die Krippe besteht aus Figuren, die auf einem alten Baumstumpf stehen. ❌Nur das Schäfchen ist fertig und der Esel fast. Aber ich habe ja fast ein Jahr Zeit das noch zu ändern 💪🏻
    Ein Kind in Winterjacke und Mütze betrachtet aufmerksam eine kleine hölzerne Krippenszene auf einem Baumstumpf. Die Umgebung ist eine grasbewachsene Außenfläche.
    1. Ich möchte mit der deutschen Version von der Anleitung zum Étoile Sweater fertig sein💪🏼. ❌ Leider nicht geschafft- aber weiter dran gearbeitet.
    Eine Frau mit langen Haaren steht im Freien vor gestapeltem Brennholz. Sie trägt einen hellen Häkelpullover und blickt nachdenklich nach rechts. Im Hintergrund sind Bäume zu sehen.
    1. Mindestens eine Liegestütze machen können, ist ein Wunschtraum von mir. ❌Das schaffe ich noch nicht.
    2. Ich möchte endlich durchhalten und mindestens 2 Mal die Woche Hanteltraining machen.✅ Das hat meistens geklappt💪🏻
    3. Jeden Morgen den „Sonnengruß“ vom Yoga machen um fitter in den Tag zu starten. Mein niedriger Blutdruck macht es mir oft nicht einfach wach und motiviert in den Altag zu starten.✅ Das hat meistens geklappt💪🏻
    4. Ein kleines Stück, vielleicht einen Topflappen, in Faire Isle stricken. Ich möchte diese Technik endlich gerne beherrschen können. Vor Jahren habe ich es mal probiert und wollte ein Weste für meinen Sohn stricken. Leider war das Ergebnis nicht vorzeigbar. ❌Leider keine Zeit dafür gefunden- aber der Wunsch bleibt.
    5. Neue Botties häkeln- schöne warme Hausschuhe. Ich habe mir die Häkelschuhe von Wilma Westenberg „Crochet Hugg Botties“ vorgenommen. Material ist schon gekauft. Jetzt brauche ich nur noch Zeit zum Loslegen!🎉❌Leider keine Zeit dafür gefunden- aber der Wunsch bleibt.
    6. Den Schrank für die Weihnachtskrippe abräumen✅. Aktuell sieht er noch so aus:
    Ein überfüllter Holzschrank, bedeckt mit Taschen, Kisten, Spielzeug und Papier. Kindliche Zeichnungen schmücken den Schrank und erzeugen eine verspielte, chaotische Szene.

    Am 29.11.2025 ist es dann passiert, gerade noch rechtzeitig vor dem 1. Dezember, wenn das erste Türchen geöffnet werden soll:

    1. Meinen Kleiderschrank ausmisten. Das habe ich schon mindestens 2 Jahre nicht gemacht und ich könnte da mal wieder etwas mehr Ordnung drin haben.❌ Das hat leider nicht geklappt.
    2. Ich finde es eine tolle Idee, dass auch meine Kinder eine Ziele-Liste (To-Want-Liste) für die letzten drei Monate erstellen. Jetzt sind Herbstferien, und zum einen hilft es gegen die Langeweile, die immer auftaucht, sobald die Hektik des Schulalltags wegfällt. So eine Liste ist wirklich perfekt, um dieses Loch zu füllen, das sich in jeder Ferienzeit breit macht. ✅/❌ nicht ganz. Mein Sohn hatte eine Liste erstellt…
    3. Maronen essen. Ich habe es in meiner Kindheit geliebt mit Oma auf den Fuldaer Weihnachtsmarkt zu gehen. Da war immer einer, der warme Maronen verkauft hat. Und meine Oma hat mir immer welche gekauft. Als Jugendliche habe ich mir diese dann selbst zu Hause warm gemacht und habe es geliebt. Jetzt mit Kinder ist vor ein paar Jahren das unterfangen schief gegangen. Ich dachte die Maronen wären viel länger haltbar und als ich sie warm gemacht habe, waren die ersten schon schlecht und ungenießbar. Das möchte ich gerne dieses Jahr nachholen.✅

    Am 17.10 war es soweit und wir haben lecker Maronen gegessen:

    1. Mit meinen Kindern wieder den Fuldaer Weihnachtsmarkt erleben.✅
    1. Wieder mehr Podcasts auf YouTube veröffentlichen. Bisher habe ich noch keine richtige Routine dazu gefunden. Und mein großes Ziel wäre es 1 Mal die Woche einen Podcast von 15- 20 min online zu stellen. Aber ohne viel schnickschnack. Wenn ich dann noch Schneiden muss und Tra la la halte ich das eh nicht durch. ❌Keine Zeit gefunden. In nächste Zeit wird das auch nichts, da sich meine Prioritäten verschoben haben.
    2. Ich veröffentliche bis Ende Dezember drei Blogartikel zum Thema „besser sitzende Häkelpullover“, darunter auch einen Artikel über den Raglan-Pullover. Damit möchte ich Frauen helfen, Pullover zu häkeln, die wirklich gut passen. Denn der klassische Raglan Pullover sitzt meist nicht gut. Dafür gibt es aber eine tolle Alternative: Der Compound Raglan Pullover. ✅ Der erste ist fertig: Fehler beim Häkeln von Pullovern vermeiden – 7 Tipps und der zweite auch: Du machst keine Maschenprobe? 7 unterschätzte Konsequenzen für deinen Häkelpulli! und der dritte: Diese Wolle ruiniert deinen Häkelpullover – und wie du sie erkennst. ❌Leider fehlt noch der Artikel über Compound Raglan Pullover.
    3. Frauen unterstützen besser sitzende Pullover zu häkeln. Nicht nur ganz gut, sondern besser als gekauft. Dazu gibt es auch schon die ersten Blogartikel unter der Kategorie Den perfekten Pullover häkeln.✅
    4. Bis zum Ende des Jahres habe ich eine schöne Startseite auf meinem Blog. ❌ Das hat noch nicht geklappt. Vielleicht schreibe ich auch erst meine Über- Mich- Seite.
    5. Mindestens 10 Blogartikel veröffentlichen.✅
    6. Ich bin DIE Expertin für das Thema Häkelpullover, die richtig gut passen. Deshalb werde ich bis zum 31. Dezember 2025 einen ersten Mini- Kurs dazu erstellen!❌Das wird noch dauern. Andere Dinge sind im Moment wichtiger. Aber es wird einen Kurs in 2026 geben- wann? Weiß noch nicht.

    Willst du bis Silvester auch endlich Wissen wie du Pullover häkeln kannst, die DIR perfekt passen?

    Dazu gibt es bereits ein paar Artikel hier: Den perfekten Pullover häkeln. Und es werden bis Ende des Jahres noch weitere dazu kommen. Willst du keinen dieser Artikel verpassen, melde dich zu meinem Newsletter an. Meine Abonnenten erfahren immer als erstes, wenn es einen neuen Blogartikel gibt.


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