Tragbare Häkelmode ist kein Zufall.
Sie entsteht nicht, weil man „halt drauflos häkelt“ oder weil eine Anleitung hübsch aussieht. Sie entsteht, wenn jemand mitdenkt: bei der Passform, bei den Maßen, bei dem Körper, der das Teil später wirklich tragen soll.
Genau darum geht es mir – und genau deshalb wird dieses Motto mein Leitfaden für 2026.
Ich möchte Häkelmode entwerfen, die nicht im Schrank landet. Keine Projekte für „sieht nett aus“, sondern Kleidung, die man anzieht. Im Alltag. Zu besonderen Momenten. Und mit dem Gefühl: Das passt. Das bin ich.
Was das konkret bedeutet, zeige ich dir in diesem Artikel.
Es geht um meine Anleitungen, meinen Fokus auf tragbare Oberteile – und um die Frage, was es wirklich braucht, damit Häkelmode nicht nach DIY aussieht, sondern sich gut anfühlt und gern getragen wird.
Nicht theoretisch. Sondern ganz praktisch.
Tragbare Häkelmode sind kein Zufall: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde
Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:
1. Tragbare Häkelmode entsteht durch durchdachte Anleitungen
An diesem Prinzip rüttele ich 2026 nicht.
Ich erfinde mich nicht neu. Ich mache konsequent weiter – und mache es sichtbarer.
Das macht meine Häkelanleitungen so besonders:
Meine Anleitungen für Damen- Oberteile sind so aufgebaut, dass du nicht rätseln musst. Sie enthalten weiterhin
- eine Maßtabelle,
- eine Schemazeichnung
- und eine klare Erklärung, wo welches Maß am Pullover sitzt.
Nicht als Deko, sondern damit du den Kopf abschalten und einfach loslegen kannst.
Du bekommst von mir konkrete Hinweise, wie du deine eigene Größe findest – anhand deines Körpers und der Angaben in der Anleitung, nicht durch blindes Nacharbeiten irgendeiner Konfektionsgröße.
Das ist der Unterschied.
Meine Anleitungen lassen dich nicht grübeln oder zweifeln. Du musst nicht zwischendurch googeln, keine YouTube-Videos suchen und dir nichts zusammenpuzzeln. Alles, was du brauchst, ist drin. Die Anleitung führt dich wie ein Bauplan durch dein Projekt – Schritt für Schritt.
Mit dem Ziel, dass am Ende kein Teil entsteht, das „ganz okay“ ist, sondern eines, das du wirklich anziehst.
Kein gebastelter DIY-Look. Sondern ein Teil, das stimmig wirkt, sich gut tragen lässt und nicht danach aussieht, als wäre es selbstgemacht – eher wie etwas, das man in einer kleinen Boutique findet.
So will ich es angehen:
2026 möchte ich diesen Minikurs-Charakter meiner Anleitungen klarer nach außen zeigen. Denn genau das sind sie: kleine Lernräume, in denen du Sicherheit bekommst. Du weißt nicht nur was du tun sollst, sondern auch warum – und kannst dich dabei entspannen, statt ständig unsicher zu sein.
Dieser Anspruch hat auch Konsequenzen für mich.
Ich setze meine Zeit bewusster ein und schütze meine Energie. Mein morgendlicher Spaziergang bleibt, weil er mir 45 Minuten Klarheit schenkt, die später direkt in meine Arbeit fließen. Die Zeit, die dann übrig bleibt, investiere ich in das, was mir wirklich wichtig ist: durchdachte, ehrliche und hochwertige Anleitungen für tragbare Häkelmode.
Und ja, ich positioniere mich damit klarer.
Ich stehe dazu, dass meine Anleitungen eigentlich Minikurse sind – und dass ihr Wert höher ist, als viele im deutschsprachigen Raum gewohnt sind. Ich möchte davon leben können. Nicht irgendwann, sondern real. Mein Ziel ist es, 2026 in drei Monaten jeweils 500 Euro Umsatz zu machen. Wann genau das sein wird, weiß ich noch nicht. Aber ich weiß, dass es nur mit Qualität, Fokus und einer klaren Haltung funktionieren kann💪🏻.
2. Neue Anleitungen für Häkel-Oberteile, die wirklich tragbar sind
Ganz oben stehen zwei neue Bolero-Anleitungen. Der Anstoß dafür war ein Moment, der mich ehrlich berührt hat:
Eine Kundin hat meinen Lace-Muschel-Bolero für ihre Hochzeit gehäkelt. Sie hat ihn getragen. An diesem Tag. Und sie war glücklich damit.
Genau dafür mache ich das.
Boleros funktionieren. Sie sind kein Deko-Projekt und kein Schrankhüter. Sie werden gebraucht. Sie werden angezogen. Deshalb wird es davon mehr geben.

Ein weiterer Wunsch für 2026 ist eine Rundpasse. Aber keine, die man nebenbei häkelt. Sondern eine mit Muster, mit Passform und mit ganz viel Wow- Effekt✨.
Rundpassen entstehen nicht mal eben so. Da muss ich rechnen, ausprobieren, verwerfen und neu denken – vor allem, wenn sie in mehreren Größen wirklich gut sitzen sollen.
Aber genau das reizt mich daran. Tragbare Häkelmode entsteht nicht durch Abkürzungen, sondern durch saubere Planung.

Für Herbst und Winter soll außerdem wieder ein Ärmelschal kommen. Eure Reaktion auf die Anleitung von 2024 war so eindeutig, dass für mich klar war: Davon braucht es mehr.
Ob das auch als Sommervariante mit Lochmuster funktioniert? Da bin ich ehrlich unsicher. Mein Gefühl sagt mir, dass ein Lochmuster besser zu einem Bolero passt als zu einem Ärmelschal.
Aber wenn ihr Ideen habt oder euch genau das wünscht, freue ich mich über euren Input.
Für mein Business bedeutet dieser Fokus vor allem eines: Ich weiß genau, wofür ich stehe.
Ich entwerfe Häkelmode, die man anzieht. Nicht nur anschaut.
Neu ist, dass ich das klarer ausspreche – und auch klarer sage, was ich nicht mache.
3. Tragbare Häkelmode: Messen, Denken und wirklich Verstehen
Wenn ich diesen Gedanken weiterspinne, lande ich irgendwann bei Kursen.
Nicht, weil ich denke: „Das macht man jetzt halt so.“
Sondern weil ich merke: Meine Anleitungen leisten viel – aber sie können nicht alles leisten.
In meinen Anleitungen steht, was du tun sollst.
Aber nicht, wie du es am eigenen Körper konkret machst.
Wir haben alle unterschiedliche Körperformen. Für die perfekte Passform müssen wir uns ausmessen.
Aber genau das erkläre ich in meinen Anleitungen nicht genau:
- Wie messe ich mich richtig aus?
- Welche Maße sind überhaupt wichtig?
- Und was fange ich dann mit diesen Zahlen an?
- Wie passe ich eine Anleitung wirklich auf mich an?
In meinem Kopf gibt es dafür schon lange einen Kurs.
Noch nicht fertig. Und das sage ich ganz bewusst so offen.
Meine Vorstellung ist ein gemeinsames Arbeiten an einem Pullover, der wirklich sitzt.
Ohne Schnickschnack. Ohne komplizierte Konstruktionen. Ohne tolles Muster.
Eine einfache Maschenart: halbe Stäbchen oder Stäbchen. Nicht, weil ich es mir leicht machen will, sondern weil der Fokus auf der Passform liegen soll.
Denn tragbare Häkelmode ist Kleidung, die man gern anzieht.
Nicht steif wie eine Ritterrüstung. Nicht formlos wie ein Sack.
Sondern etwas, das sich gut anfühlt, sich an den Körper schmiegt- und deshalb nicht im Schrank verschwindet.
Was hindert mich daran einen Kurs zu erstellen?
Gleichzeitig macht mir dieser Gedanke auch Angst.
Nicht, weil ich mich nicht filmen will – das mache ich ja schon.
Sondern weil ein Kurs mehr ist als einzelne Erklärungen.
Wie strukturiert man so etwas, damit ein roter Faden entsteht?
Wie viel ist genug – und ab wann wird es zu viel?
Und wie bringt man so einen Kurs überhaupt nach draußen?
Ich habe das alles schon einmal gespürt.
Letztes Jahr habe ich angefangen, Videos für einen Kurs zu drehen – und dann wieder aufgehört.
Aus Unsicherheit. Aus lauter Fragen im Kopf, ob das so richtig ist.
Wie wird es jetzt weitergehen?
In den letzten Monaten ist mir noch etwas anderes aufgefallen. Seit ich offener über Häkelpullover und Passformen spreche und klarer erkläre, was meine Anleitungen können – und was nicht –, merke ich, wie aufmerksam die Menschen zuhören. Ihr wollt also wissen, wie man einen passenden Pullover häkelt.
Und da wurde mir klar: Wenn jemand wirklich tiefer einsteigen will, reicht eine Anleitung irgendwann nicht mehr.
Ein Kurs wäre ein nächster Schritt.
Einer mit Verantwortung. Einer, bei dem ich nicht nur entwerfe, sondern begleite, erkläre und Wissen weitergebe.
Das macht mir Respekt. Ja, auch Angst.
Aber es fühlt sich nicht falsch an.
Es fühlt sich nach einem ehrlichen nächsten Schritt an – dann, wenn die Zeit dafür reif ist.
Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?
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